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Gleich neben dem Museum entsteht gerade ein kleiner "Streichelzoo" Siehe unter Termine/ News!

Idee, Gestaltung u. Projektleitung: Univ.-Prof. Franz Hnizdo www.hnizdo.at.tt
Der "Steinzeitkeller" steht unter dem Motto "Steinzeit & Weinzeit" und ist das erste Archäologiemuseum überhaupt, das in einem alten Presshaus samt Kellerröhre in einer typischen Weinviertler Kellerdrift eingehaust wurde.
Eine Begegnung von Weinkulturen mit prähistorischen Kulturen, die mehr verbindet als man zunächst meint, in einer betont malerischen Kellergasse in diesem stillen Weinort. Platt ist 2008 zum Themendorf "Archäologie & Wein"gewählt worden.
Ein Teil der über 7400-jährigen Siedlungs- geschichte bäuerlicher Prägung wird mit einmaligen Fundobjekten dokumentiert. Sie stammen ausschließlich von Grabungen in Platt. Highlights aus der Lengyelkultur mit Bemaltkeramik (Kreisgrabenzeit), der Trichterbecherkultur, der Kupfer- und Bronzezeit erwarten Sie, die unsere kreativen und künstlerisch begabten Urbewohner vor Ort hervorgebracht haben.

Das Logo, eine steinzeitliche Parkuhr, soll Ihnen Zeit verheißen, Sie zum Loslassen vom Alltag bewegen und wenn es Ihnen möglich ist, dann lassen Sie Ihren Treibhausbeschleuniger zu Hause rasten und genießen Sie in aller Ruhe unser Angebot.
Machen Sie mit Ihrer Familie eine gemütliche Zeitreise und wir sind überzeugt, dass dieser Cuvée aus edlem Wein und spannender Urgeschichte auch Ihnen munden wird.
Adresse: 2051 PLATT, Kellergasse Leithen/Friedhofssteig
Von Karsamstag bis zum letzten Sonntag im Oktober
Am Sa, So, Feiertag. 14–19 h, im Oktober 14-18 h
Gruppenführungen (ab 15 Pers.) nach Vereinbarung
auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich: office@steinzeitkeller.atGruppen bitte rechtzeitig anmelden!
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Eintrittsgebühren: |
EUR 3.- Erwachsene und Jugendliche 7-15J. |
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Gruppen ab 15 Personen: Eintritte immer mit Führung! |
EUR 2,50- Erwachsene
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www.niederoesterreich-card.at
Wir sind Niederösterreich-CARD Partner
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Siehe auch unser NÖ Card Panorama-Bild:
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Einziges Ensemble der Trichterbecherkultur (6000Jahre) in Österreich
Eine Vision wurde Realität...
Der tradierte Weg - Menschen kommen in ein Museum.
Der etwas andere Weg - das Museum kommt zu den Menschen.
Na ja, kann man sagen, in der heutigen „www.com Welt“ auch kein Problem, virtuell ist fast alles möglich, auch Museumsbesuche. Das hat für einen schnellen Überblick durchaus seine Berechtigung, aber um einmal von den 4:3, oder innovativer den 16:9 Guckkästen weg zu kommen: Wie sehen denn die Kunstwerke tatsächlich aus, wie ihr Farben- und Lichtspiel, wie die Impression im Raum?
Und noch einen Schritt weiter, haben Sie schon einmal ein 7000 Jahre altes Gefäß tatsächlich begreifen können? Auch das ist im Steinzeitkeller selbstverständlich!
Natürlich sagt ein Bild mehr als tausend Worte, aber die Realität potenziert das Bild mit Sicherheit vielfach! Das ist bei uns „Gott sei Dank“ noch evolutionär bedingt; es fragt sich nur wie lange noch.

In einer derart hektischen Zeit, in der viele Menschen nur Befriedigung spüren, wenn sie mindestens drei Dinge gleichzeitig schaffen können, wie Fernsehen, Fastfood würgen und händeringend im Stau mit Gleichgesinnten ihre Freizeit verbringen, da gilt es unbedingt etwas entgegen zu setzen. Allerdings, in diesem Gedränge zusätzlich noch Kultur auf dem schwierigen Gebiet der Archäologie unterzubringen, ist selbst auf dem scheinbar ruhigen Lande nicht gerade einfach.
Man sollte sich daher heutzutage nur etwas Wertvolles schenken, stehlen oder wenigstens nehmen - nämlich Zeit!
Als die ersten sehr schönen, äußerst seltenen und teils einmaligen Fundstücke vor allem aus der mittleren, der jüngeren Steinzeit sowie der Kupfer-Bronzezeit den Boden in Platt verließen, war für den Verfasser die Projektidee bereits ebenso im Tageslicht. Ein kleines aber elitäres Museum zu schaffen mit hoher Authentizität und alternativen Zugang zu den Exponaten für die Gäste. Eine Zeitinsel sollte es sein, ein fundiertes, aber leichtes und lockeres Kennenlernen von Kunst und Alltag unserer prähistorischen Bewohner. Ein Stück Geschichte, Kopfbilder schaffen, die nicht schnell konsumiert, sondern nachhaltig mitgenommen werden.
(F. Hnizdo)
