Diese originale, über 200 Jahre alte Steinpresse begrüßt Sie im Museum

Auf den Böden der alten Steinzeitkulturen wächst bekanntlich der beste Wein!

Warum?

Weil die steinzeitlichen Siedler nur dort sesshaft wurden, wo ihr natürliches Gespür für fruchtbaren Boden, verbunden mit ausgeglichenem Wasserhaushalt und gleichzeitig mildem Klima, ein gutes Gedeihen ihres Getreides und ihrer Kräuter verriet. Das war damals absolut überlebenswichtig. 

Das lässt sich an einigen Orten in Mitteleuropa verifizieren, speziell in der pannonischen Klimazone. Unsere Erstsiedler haben also die Gebiete bereits vorselektiert. Im Weinort Platt, kommt noch die geschützte Lage und die spezielle Bodenvielfalt hinzu, unter der Humusschicht treffen sich Sand, Löss, Schotter, Tonmergel, etc. – die bekannte Platter „Letten“. Besondere Böden – besondere Nährstoffe, dadurch bewahren die Weine ihre Eigenständigkeit!

 

Die ältesten, derzeit nachgewiesenen kultivierten Weintrauben Mitteleuropas sind, wie könnte es auch anders sein, aus dem Weinviertel, aus Stillfried an der March. Zwei verkohlte Samen aus einer spätbronzezeitlichen Siedlungsgrube stammen vom Kulturwein Vitis vinifera und wurden auf ein Alter von 3000 Jahren datiert.
Wer weiß, vielleicht entdecken wir bei zukünftigen Grabungen noch etwas ältere Traubenkerne…bis dahin probieren Sie mal eine „Steinzeitplatte“ von Martha Holzschuh bei der offenen Kellertür im Platter Nußwald mit einem „Tröpferl“ ihrer Wahl...

 

Martha & Hannes Holzschuh, Winzerhof Holzschuh

 
 

Verbinden Sie lukullisches mit einem Besuch im Steinzeitkeller – natürlich die paar Schritte als Spaziergang!