Projekt

Als die ersten großartigen und äußerst seltenen Funde im Jahr 2000 den Boden in Platt verließen, war für den Verfasser die Projektidee bereits ebenso im Tageslicht. Dieser edle Mix von Steinzeitkultur und Weinkultur mit dem Charme der Kellergassen zu vereinen, daraus ein museales Konzept mit entsprechender Gestaltung zu erstellen, drängte sich gerade zu auf. Der Wunsch, ein kleines Kellermuseum mit an der Sache wirklich interessierten Leuten aufzubauen und zu betreiben, lag allerdings damals noch in weiter Ferne...

Daher reiste der Neuplatter mit den selbst rekonstruierten Fundobjekten zunächst mit seinem „Koffermuseum“, um die „Platter Urgeschichte“ in vielen kleineren und größeren Tagesausstellungen darzubieten. Oftmals wurde beim lokalen Kürbisfest in Zellerndorf weitere Kulturwerbung für unseren historischen Ort geleistet. Aber, jeder gelernte Österreicher kennt das, um so einen Kulturkampf, noch dazu mit der schwierigen Materie Archäologie gegen etablierte Vorurteile zu gewinnen, sollte man, um beim Thema zu bleiben, zumindest die Hautstärke eines zotteligen steinzeitlichen Woll-Mammuts besitzen. Chronologisch nachzulesen bei:  http://steinzeit.at.tt


Auch von diesem eiszeitlichen Wollhaar –Mammut mit einer Schulterhöhe von über drei Metern wurden in Platt einige Skeletteile gefunden!


Nicht mehr wegleugnen konnte man schließlich den Erfolg, den die Exponate aus Platt bei der NÖ- Landesausstellung 2005  mit einer Besucherzahl von 265.000 brachten!

Anschließend, ein gewonnener Ideenwettbewerb des Verfassers bezogen auf das Projekt Steinzeit & Weinzeit, Schaffung von Kulturzellen in den Kellergassen. Des Weiteren folgten Zuwendungen der Kulturabteilung des Landes, der Marktgemeinde Zellerndorf, der Weinstraße Weinviertl und einiger Sponsoren. Damit wurde zunächst eine finanzielle Basis geschaffen...



weiter unter Umsetzung...

 

Steinzeitliche Sichel mit Silices bestückt 

 

 

Die Marktgemeinde Zellerndorf (Bgm. Dir. Wilhelm Ostap) ist die Projektträgerin des Museums Steinzeitkeller

 


Idee, Projektleitung, Gesamtgestaltung: Univ.-Prof. Franz Hnizdo
Wissenschaftliche Beratung und Betreuung der Exponate im Steinzeitkeller:
Frau Dr. Barbara Wewerka, Mag. Oliver Schmittsberger, Dr. Wolfgang Neubauer, und Martin Fera

Das Museum steht rechtlich unter Designschutz: Atelier Prof. Hnizdo, Universität f. angewandte Kunst Wien

 


 

Ein Archäologiemuseum in einem ehemaligen Weinkeller einzuhausen war und ist  spannend! Das so zu gestalten, dass sich beide Kulturen nicht auf die Füße steigen und ihre Eigenständigkeit bewahren ist eine schöne Herausforderung. Viel Lob gab es da schon bisher von unseren Gästen und auch Fachkollegen, daher die berechtigte Hoffnung, dass auch SIE uns besuchen und sich hier wohlfühlen!
Unsere örtlichen Museumsführerinnen und Führer freuen sich schon sehr auf Ihren Besuch!
 

 

Manchmal wird auch vor dem Keller ausgestellt