4. Juli 2009

 ...ein wunderschöner Samstagabend! 

Die Familie Cvach, Fans vom Steinzeitkeller, besuchten uns gemeinsam mit der ganzen Gruppe „Hausg´sang“ und kredenzten uns einen stimmungsvollen langen Abend mit herrlichen Volksliedern untermalt mit Hackbrett, Harmonika und Gitarre, einfach Musik zur Freude!
Mitgebrachter, köstlicher Bergkäse aus Vorarlberg, gepaart mit unserem berühmten Platter Waldherr –Speck, leckliches Süßes von Rosi Kumerer und natürlich unsere Spitzenweine …ließen uns erst nach Mitternacht dieses kleine Fest unter Freunden beenden.

Dies alles so ganz nach den Vorstellungen des Erfinders – auf Wunsch aller ruft das nach Wiederkehr … demnächst, noch im Sommer wird ein erweitertes „sit in“ statt finden. ..ein wunderschöner Samstagabend!

20. Juni 2009

 
Neuer Ofen für Keramik–Repliken und andere Spezialitäten…
 
Nachdem bei der Eröffnung des Museums nur ein schnell errichtetes Provisorium eines Keramikofens gebaut wurde, wurde dieser nun durch eine würdige und dauerhafte Lösung ersetzt.
Der Aufbau erfolgte wieder von meinen befreundeten Keramikern Jörg Altinger und Olivia Weiss von der "Angewandten", und im Team mit, sogar ein Hafnermeister.
Mit diesem Holz befeuerten Ofen, er ähnelt etwas einer frühchristlichen Basilika in Miniatur, lassen sich nicht nur Keramik-Repliken von unseren steinzeitlichen Originalen hoch brennen, sondern auch neolithische, kulinarische „Schmankerln“ garen – gewürzte Fladenbrote, geröstete Haselnüsse, in Ton eingepackte Leckereien mit Kräutern, etc…
Da diesbezüglich immer mehr Nachfrage von unseren Gästen besteht, wollen wir gelegentlich zu einem gemütlichen „SIT IN“ mit edlem Wein…einladen.
 

Bei Interesse bitte sich über unsere Mailadressen melden, Sie werden dann über die Termine informiert.

  


 

 



Archiv ... vergangene Veranstaltungen

 
 25. Oktober 2008, Kürbisfest
Zum Kürbisfest in Zellerndorf hatte ebenso der Steinzeitkeller von 14 - 21 Uhr geöffnet.

Die alte Steinpresse wurde festlich von Frau Renate Huber dekoriert, Fackeln und Grubenfeuer wurden illuminiert und gar nicht so wenig Gäste fanden den Weg (nur 2 Km) vom Trubel in Zellerndorf zur  romantischenStimmung ins Platter Museum.

12. April 2008, Platt wird Themendorf

Platt wurde aufgrund des Museums Steinzeitkeller von der niederösterreichischen Dorf- und Stadterneuerung zum Weinviertler Themendorf mit dem Titel "Archäologie & Wein" gewählt! Zum Start der „Weinviertler Netzwerk Identität“ fand eine Auftaktveranstaltung für die Weinviertler Themendörfer, gesamt nur 15, in Puch und Hollabrunn statt. Für den Web-Auftritt wurde ein eigenes Image-Blatt erstellt.

Lange Nacht der Museen
Wenn nicht anders angekündigt, hat das Museum auch in der „Langen Nacht der Museen“ von 14 bis 23 Uhr geöffnet. Führungen jede volle Stunde
 
August 2007, ORF

Am Mi. 15.8.2007 zeigte der ORF in der Sendung NÖ- Heute eine ausführliche Dokumentation über den Steinzeitkeller.

Der "Steinzeitkeller" in Platt wurde am 10 Juni um 15 Uhr feierlich eröffnet!


Eigentlich war absolutes Badewetter, ein sonniger schwüler Tag, dennoch kamen fast alle geladenen Ehrengäste, hohe Vertreter von Kultur, Wissenschaft und der Museen….. Dr. Ernst Englisch (IG NÖ Museen und Sammlungen), Konrad Tiefenbacher (Regionalleiter der Dorf/Stadterneuerung), Archäologen, etc,. Viele Leute aus der Gemeinde, und natürlich „Platter“ gaben uns die Ehre und verzichteten aufs kühle Nass, allen voran Bgm. Willhelm Ostap.
Begeistert waren wir über die kompetenten und sehr herzlichen Worte von Frau Abg. z. NÖ- Landtag Marianne Lembacher, die in Vertretung des Landeshauptmannes Dr. Erwin Pröll zu uns  kam und das Kellermuseum mit viel Freude eröffnete.

Die feierliche Segnung des Museums erfolgte durch Msgr. Dechant Franz Mantler.
Das Projekt Steinzeitkeller erntete viel Lob und Zuspruch auf jeden Fall so weiterzumachen!
Die Platter Dorfmusik umrahmte das Fest schwungvoll, der Weinbauverein sorgte für edle "Weinzeit", die Feuerwehrjugend grillte nach Kräften und drei Großkühlschränke versuchten gegen die Hitze zu punkten! Nach einer ordentlichen Arbeit tut halt allen ein schönes Fest
wirklich gut!

 

Keramik aus dem "Feuerbrand" 

Noch vor der Eröffnung hat ein kreatives Keramikerehepaar, Olivia Weiss und Jörg Altinger (Absolventen der "Angewandten Kunst"), für das Museum  Gefäß-Repliken gebrannt, diese waren vorgesehen für die Bespielung der 1:1, präzis nachempfundenen 6000 Jahre alten Steinzeitküche laut Grabungsbefund
Diese Arbeit hat großes Interesse bei den Besuchern hervorgerufen, da ja jedes Stück ein Unikat darstellt, so dass geplant ist, diese alte Keramikertätigkeit für Gäste zu wiederholen. Diese Repliken können Sie im Museum erstehen.

 

Herbst 2004:

Wissenschaftliche Grabung im Brunnfeld
+ Feldunterricht für interessierte Schüler und Schülerinnen der HS- Zellerndorf
 
Träger dieser äußerst günstigen Grabung war ausschließlich unsere Gemeinde Zellerndorf (Bgm. Wilhelm Ostap), sowie das Bildungswerk in Zellerndorf (Obmann Karl Reilinger)
Dürchführung: Der soziale Verein ASINOE
Wissenschaftliche Grabungsleitung: Frau Dr. Barbara Wewerka, im Team mit den Archäologen: Ursula Zimmermann, Oliver Schmitsberger, David Ruß, u.v.a.m.
Initiator: Franz Hnizdo
Auf meine Einladung wurde bei dieser Grabung die Archäologin und Museumspädagogin Frau Mag. Karina Grömer zu einem "Feldunterricht", mit ca. 15 hoch motivierten Schülern und Schülerinnen der Hauptschule Zellerndorf, gebeten. Von der Jugend wurde dabei selbst eine noch unbekannte steinzeitliche Grube geöffnet, und unter Anleitung übernahmen sie die Arbeit der Archäologen. So konnten sie selbst aktiv für die kulturelle Aufarbeitung der Siedlungsgeschichte ihres Gemeindegebietes beitragen!
Diese Grabung war äußerst erfolgreich und alleine auf dieser kleinen Grabungsfläche wurden an die 2000 Fundnummern vergeben! Die 15 Burschen und Mädels der HS- Zellerndorf halfen einen Tag lang tatkräftig mit und das mit voller Begeisterung! Trotz der widrigen Wetterbedingungen wurde gegraben, was die Schaufel hergab, gezeichnet, vermessen und beschriftet. An die 300 sehenswerte Funde aus der Bronzezeit mit einem Alter zwischen 3500 und 4500 Jahren wurden geborgen! Auf allgemeinen Wunsch werden wir diese Aktion bei wärmerem Wetter in Zukunft wiederholen!

Nun wird diese Fülle an Fundmaterial von uns rekonstruiert, teilweise restauriert und wissenschaftlich für den weiteren Nachweis einer 7400-jährigen bäuerlichen Siedlungsgeschichte auf unserem Gemeindegebiet bearbeitet.