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Adventmarkt im Museum

Der bereits 3. Adventmarkt im Steinzeitkeller erwartete wieder seine Gäste. Neben hochwertigem Keramikdesign gab es kleine Adventkränze, Gestecke und Einzelstücke zu sehr günstigen Preisen.

Natürlich in aller Gemütlichkeit bei Glühwein, exzellenter Gulaschsuppe und Brötchen!
 

Wir danken für ihren Besuch!!!

 

 

 Streichelzoo

Renate Schneider aus Platt, siehe Bild links, hatte eine liebe Idee: Kinder und tierliebend wie sie ist, gründete sie auf ihrem Acker einen kleinen aber feinen Streichelzoo. Nur 50m vom Museum entfernt ist er für Familien mit Kindern als willkommene Ergänzung zum Steinzeitkellerbesuch gedacht. Er entsteht so nach und nach und viele von uns helfen tatkräftig beim Aufbau mit. Größere, kleinere und ganz kleine Tierchen werden dort ihr Gnadenbrot bekommen, die ersten sind bereits eingetroffen und warten auf Streicheleinheiten von den Gästen. Weiters wird ein „Insektenhotel“ entstehen und ein Küchen- und Heilkräutergarten wie schon in der Steinzeit üblich.
Die Öffnungszeiten sind jedenfalls gleich mit dem Museumsbetrieb!!!

 

 August 2010

Kinder aus unserer Marktgemeinde

Die heurige Saison verläuft für das Museum bestens und nähert sich den Rekordwerten vom Vorjahr verdächtig. Meine Museumsführerinnen Renate Huber und Annemarie Doubek, wir alle konnten und können auch heuer wieder viel Lob und Anerkennung von unseren Besuchern erfahren, das ist unser Antrieb für das unentgeltliche Bemühen um jeden einzelnen Gast in Sachen Kultur für unsere Gemeinde. Zahlreiche Sonderführungen an Wochentagen konnten bereits bewältigt werden. Davon möchte ich eine, die der jungen ÖVP, bzw. zahlreichen Kindern und Jugendlichen aus unserer Gemeinde hier näher beleuchten. Geleitet wurde die Gruppe von Markus Baier und ich glaube wir alle hatten neben den Lerneffekt auch viel Spaß.

  

 Nach bodenständiger Art fuhren die Jungs und Mädels per Traktor zum Steinzeitkeller, dort gab es zunächst mal ein wenig graue Theorie. Danach wurde steinzeitliche Gerste zu Mehl gerieben und eine Schneckenkette aus vorher gesammelten Gehäusen von Weinberg- Schnecken gebastelt. Die Löcher wurden nicht gebohrt, sondern mit Obsidian (vulkanisches Glas) und spitzen Quarzgestein gegen ein Widerlager aus Holz gedrückt. Dabei erwiesen sogar die kleinsten Kinder ein erstaunliches Geschick. Nach einem abschließenden Besuch in „Renates Streichelzoo“, wo vor allem die steile „Elvisfrisur“ des Ziegenbocks „Jacky“ bestaunt wurde, klang der schöne Nachmittag bei Holundersaft und Torten genussvoll aus.

 


 

 

 

24. und 25. Oktober 2009, war das Zellerndorfer Kürbisfest

  
  

                   

Bei diesem Kürbis-Hauptfest in Zellerndorf war der Steinzeitkeller gleich mit zwei Veranstaltungen, einer regionalen Archäologieausstellung und einem kreativen Kinderprogramm -  mit KinderuniKunst vertreten.

 

Die Idee war erstmals die KinderuniKunst und eine Archäologieausstellung gemeinsam in einem großen Raum beim Kürbisfest unterzubringen, ganz junge, kreative Kunst unserer Kinder mit prähistorischer Kunst und Kultur nebeneinander zu präsentieren.
Und… die Rechnung ging voll auf, die aufwendigen Vorbereitungsarbeiten wurden durch einen gewaltigen Besucherstrom bei beiden Premieren mehr als beloht. Das Lob von vielen Besuchern, solch ein Programm bei einem so großen Fest unterzubringen, entschädigte den Aufwand allemal.

Der Höhepunkt war natürlich am Sonntag die Kinder- Modeschau, ein standesgemäßer Umzug auf einem Heuwagen mit einem Oldtimer-Traktor von der Zellerndorfer Jugend, flankiert von unserer Kürbisprinzessin Katherina, die 1. und Bürgermeister Willi Ostap.

Mein langjährig approbiertes Programm „Die dritte Haut“, bei der KinderuniKunst in der „Angewandten“ wurde in veränderter Form unter dem Titel: „Kobolde und Zaubermädchen“, Modeentwürfe von Kindern von 7-12 rund um das Thema Kürbis gestaltet.
Die oft angeborene Kreativität unserer Kinder wurde hier auf akademischen Niveau gefördert und begleitet, es wurde sofort dreidimensional entworfen und rasch umgesetzt, in ein bis zwei Stunden nur, sozusagen Rapid Prototyping by hand. In der echten Kinderuni befassen wir uns mit einer definierten Kindergruppe eine ganze Woche!
Das Kinderuni- Team des Verfassers in Zellerndorf, Studentinnen und Absolventinnen der Universität f. Angewandte Kunst Wien, diesmal: Kathi Stöllner, Anna Weiharter, Hanna Moosbauer, Astrid Leicht, Sabrina Höllriegel, Zitta Schnitt, Zornica Vasileva und Mag. Nicole Sabella.
Sie arbeiteten mit den begeisterten Kindern bis die große Menge an Materialien weg waren! 

Einige Links: www.hnizdo.at.tt  unter Kinderuni, www.kinderunikunst.at ,   http://www.kinderunikunst.at/de/menu_main/abschlusspraesentation-2009/picfolder-praesentation-die-dritte-haut 

 


 

Die archäologische Sonderausstellung „Neuigkeiten“ über neolithische Highlights, die bei Rettungsgrabungen, im Auftrag des BDA in unserer Region geborgen werden konnten war ebenfalls sehr stark besucht!
Die in Kooperation mit Dr. Barbara Wewerka, Leiterin von ASINOE, gestaltete Leistungsschau zeigte wertvolles, aufgearbeitetes Fundgut von Jetzelsdorf, Maissau, Platt etc.
Gezeigt wurden viele neue Exponate, davon welche, die bisher nur ein Fachpublikum zu sehen bekam!
Die neuen, wunderschönen Funde aus Platt werden über den Winter noch weiter bearbeitet, einige davon werden in der nächsten Saison des Steinzeitkellers bereits zu Schau gestellt!
 

Vielen Dank noch für die Mithilfe unsere 3 Mädchen von der Platter Jugend: Chaqueline Soucek, Kathrin Kumerer und Kerstin Wolf, sowie für die tatkräftige Unterstützung von Frau Annemarie Doubek,  Renate Huber,  Gerhard Zachauer und Archäologen Oliver Schmidtsberger für  Aufbau und Betreuung. 

 

Ein kleiner Vorgeschmack auf neue Funde in Platt 

 


 

 

 





Sonntag, 13. Sept.

Die „Ofenparty, die erstmalige Holzbefeuerung des neuen steinzeitlichen Brennofens vor dem Museum fand am Sonntag, den 13. September statt.

 
Diese steinzeitlich angelehnte, lukullische Premiere - ein gemütliches Fest unter Freunden des Museums – war ein voller Erfolg, der mit Sicherheit 2010 eine größer angelegte Fortsetzung finden wird!
Die im „Steinzeitofen“ im Tonmantel gegarten Rosmarinhühner, ein Novum für alle Gäste, erweckten gänzlich neue Gaumenfreuden. Dazu wurde mitgebrachter Brotteig zu Fladenbroten gebacken …und noch mit Zutaten und edlen Weinen aus Platt…einfach fürstlich.
Unsere schon bekannte Volksmusikgruppe „ Hausgsang“ aus Krems erhöhte wieder die Stimmung und wie gedacht entstand durch die Lust am Improvisieren eine positive Eigendynamik, will heißen, viele experimentierten mit.

Viel an Vorbereitung war notwendig, daher großer Dank an: Olivia Weiss u. Jörg Altinger, Anna u. Josi Wildner, Walter Wolf, Fam. Cvach und natürlich an unsere immer hilfsbereiten Kellernachbarn, Rosi Kumerer, Gerhard Zachauer und Renate Schneider.

  
   

...zunächst heizen und warten - 2 1/2 Stunden          

endlich, das erste 6 Kg Huhn, davon 5 Kg Tonmantel

 
Die 2cm Tonkruste wird stilgerecht zerschlagen nun wird am Steintisch portioniert
 
Fladenbrot kommt in den Ofen und die ersten Gäste werden belohnt
 
das duftet - ich möcht auch endlich was die Stadtarchäologie, Uschi u. Ingrid sind begeistert

...und wer hilft mir?



 Sonntag, 14. Juni 2009

Weihbischof Dr. Franz Scharl

 Eine besondere Freude für uns war der Besuch von Weihbischof Dr. Franz Scharl von der Erzdiözese Wien, gemeinsam mit unserem Monsignore Dechant Franz Mantler!

 

 

Bischof Scharl zeigte höchstes Interesse an unserem Museum und an der Vielfalt der prähistorischen Siedlungen in Platt. Es ergaben sich anregende Gespräche von „3x Franz“, wie unser Dechant meinte.

 

 

 

 

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13. Juni 2009

Oldtimer - Rätsel- Rallye!

 

Bei herrlichem Wetter „ritten“ die stolzen Fahrer mit ihren Oldies im Konvoi vor dem Steinzeitkeller ein, alt zu alt, ein interessantes Ambiente. Ein Ford V6 „Essex“ von 1924, ein Fiat 500 B Topolino von 1948, mehrere Lotus, natürlich einige Mercedes…etc.   Selbst jahrelanger Fahrer und Restaurator eines MGA Roadster von 1957 in meiner Jugend und auch gelegentlich mit einem Morgan V8 unterwegs, gab es da nach der Führung bei einem Steh- Achterl einiges zum Fachsimpeln. Viele der „Rider“ wollen in aller Gemütlichkeit noch mal wiederkommen. Bis dann…